Martin Winklbauer (Vorstand)

Spielhof 58 · D-84553 Halsbach
Telefon: +49 (0)8679 6247

 

Martin Weiß (Kommandant)

Bergstr. 6 · D-84553 Halsbach
Telefon: +49 (0)8623 680

 
 
Die alte Feuerwehrspritze von 1923
 
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Vor der Restaurierung  
Nach der Restaurierung
 

De Rachertinger Wehr - Es begann mit einem Aprilscherz

 
Am 1. April 2000 berichtete der Alt-Neuöttinger-Anzeiger über die Wiedergründung der Rachertinger Feuerwehr. Demnach sollte nach 40 Jahren diese Wehr wieder neu entstehen. - Das war ein Aprilscherz. Zwei Jahre später allerdings wurde aus dem Scherz ernst:
 
Mit der Wiedergründung der Feuerwehr Racherting-Oberzeitlarn erfüllen sich einige engagierte Feuerwehrleute mit besonders enger Heimatverbundenheit einen Wunsch.
Ursprünglich wurde die Rachertinger Feuerwehr 1923 gegründet. 1959 wurde sie im Zuge der Gebietsreform in die FFW Halsbach integriert.
 
Es werden alte Fahrzeuge wieder instand gesetzt, herrlich restauriert und einsatzfähig gemacht. Wichtig ist aber die Kameradschaft, die bei Jahreshauptversammlungen mit hohem Unterhaltungswert und zünftigen Zusammenkünften gepflegt wird.
 
Neben dem alten Spritzenwagen von 1923 gehören mittlerweile einige Kuriositäten in die Sammlung der historischen Feuerwehr Racherting.
 
Jeder ist bei unseren Aktionen herzlich willkommen.
 
 
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uebung

1. Übung am 15. September 2002

vorstand

Die Vorstandschaft
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Das Rachertinger Feuerwehrauto
 
 
 
 



... Presse ...

06.07.2011 – Alt-Neuöttinger Anzeiger

 

„Wasser marsch“ − Historische Löschübung geglückt  

200 Besucher beim Spektakel in Racherting – Hilfe aus Dorfen und Neukirchen

Halsbach: „Wasser marsch“: Was bei herkömmlichen Feuerwehren in Windeseile am Einsatzort abläuft, dauerte bei der Historischen Löschübung der Rachertinger Wehr ein bisserl länger. Ein schwerer Schwelbrand in einer Holzlege am Feuerwehrhaus in Racherting war zu löschen.

Aufgeschreckt durch den Alarm per Handsirene wurde erst einmal die Lage gecheckt und da es sich offenbar um einen schweren Ernstfall handelte, brauchte man die Unterstützung der Nachbarwehren aus Dorfen und Neukirchen. Diese rückten sogleich mit jeweils acht Kräften in Löschanzügen und ihrem gut behüteten und gepflegten historischen Gerät an.

Die Kameraden der Neukirchner Feuerwehr aktivierten bei diesem schwierigen Einsatz fachgerecht ihre „einmalige Zweirad-Spritze von 1884“, wie sie Vorstand Christian Auer bezeichnete. „Unsere Feuerlöschmaschine von 1898 ist größer als die Neukirchner, spritzt weiter und hat deutlich mehr Leistung“, stellte Anschaffer Hans Huber von der Dorfener Feuerwehr fest. Bleibt noch anzumerken, dass es bei so viel Leistung noch zusätzlich Zivilisten an der Pumpe brauchte.

Am Einsatzort entstand zunächst eine Diskussion, wie man bei einem so schwierigen Fall vorgeht und man bemängelte das fehlende Bier. Nach längerem Palaver einigte man sich schließlich darauf, zunächst eine Menschenkette mit Eimern von der Löschwasserstelle zum Brandherd zu bilden, bis die Löschmaschinen einsatzbereit seien.

„Wasser marsch“ ist bei den Rachertingern immer Chefsache und Vorstand Martl Poschner startete mit Löschlehrling Reini Müller aus Neuötting den Erstangriff. Dieser glückte perfekt und den Rest erledigten fachgerecht die Aber halt, es qualmt noch aus dem Dach − beinahe hätte man es Kameraden. übersehen. Kommandant Hacker (Martin Weiß) ließ kurzerhand die historische Rachertinger Feuerlöschleiter ausfahren. „Unter 100 Kilo und über 1,80 Meter auf die Leiter“, so lautete die Anweisung von Einsatzleiter Bulle (Hans Berreiter) per Megafon − eine optimale Anforderung für den BGMB (Georg Pfaffinger jun.). Schließlich spritzte das Löschwasser aus vier Strahlrohren nach Rachertinger Art in alle Richtungen und der eine oder andere unachtsame Besucher wurde gleich mit „gelöscht“. Insgesamt legte man bei dieser Löschübung größte Sorgfalt darauf, dass der Flurschaden nicht zu groß ausfällt.

Mit viel Gaudi und Spaß, aber auch ernsthaft und authentisch, sorgen die Rachertinger immer wieder für außergewöhnliche sehenswerte Aktionen. So war die historische Löschübung am Sonntagnachmittag ein gesellschaftliches Highlight in Halsbach mit etwa 200 Zuschauern. „Verständigung, Zusammenarbeit und Gerät – alles hat gut funktioniert“ − Vorstand Martl Poschner dankte den nachbarlichen Kameraden, dass sie dieses Spektakel mitgemacht haben.

 
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Für den Betrieb ihrer historischen Feuerlöschmaschine von 1898 benötigten die Mannen der Feuerwehr Dorfen die Unterstützung einiger „Zivilisten“ (links). − Fotos: Spielhofer
 
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Die Rachertinger Feuerlöschleiter im Übungseinsatz.
 
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Mit vereinten Kräften pumpen die Neukirchner Kameraden an der Löschwasserstelle, die Menschenkette reicht die mit Wasser gefüllten Eimer zur Brandstelle weiter.
 

... Presse ...

30.06.2011 – Alt-Neuöttinger Anzeiger

Die Rachertinger Wehr rüstet auf  

Löschfahrzeug von 1959 angeschafft – Historische Löschübung mit Nachbarwehren am 3. Juli

Halsbach. Es blitzt und glänzt, dass es einen nur so blendet: das neue, restaurierte Löschfahrzeug der Rachertinger Wehr, ein Opel „Blitz“ von 1959. Bei einer historischen Löschübung am kommenden Sonntag, 3. Juli, wird diese Errungenschaft in Racherting zur Schau gestellt.

Wie kam es zu der Anschaffung? Da es in der Region beinahe schon Trend sei, neue, teure, hochtechnisierte Löschfahrzeuge anzuschaffen, wollten da natürlich auch die Rachertinger mithalten, erzählt Vorstand Martl Poschner. Allerdings bräuchten sie das ganze neumoderne Equipment nicht und so suchten sie intensiv in der Oldtimer-Sparte und wurden in Kelheim fündig. Treibende Kräfte dabei waren Martl Poschner selbst und Kassier Helmut Stummer, der „Briegl“.

„Die Kiste steht da wie neu, ist voll funktionsfähig und passt optimal in unseren historischen Fuhrpark“, so der Vorstand. Wenn auch die B- und C-Schläuche ein bisserl tröpfeln, das mache gar nichts, denn die Rachertinger löschten sowieso in alle Richtungen. Von der Halsbacher Freiwilligen Feuerwehr sicherten sie sich  eine ausgemusterte Feuerwehrlösch-Pumpe, die rein zufällig auch aus dem Jahr 1959 stammt. Denn auch die Halsbacher liegen im Trend und rüsten auf: Bald erwarten sie ihr neues Löschfahrzeug LF 20/16.

Seit jeher ist es die Philosophie der Rachertinger, autark und unabhängig zu sein. „Investoren anstatt Sponsoren“ − so lautete die Devise bei der Beschaffung des neuen Fahrzeugs. Aus den Reihen der Mitglieder fanden sich spontan mehrere Investoren, die nun mit ihrem Anteil vertraglich am Fahrzeug eingebunden sind. Über die Höhe der Kaufsumme will der Vorstand allerdings nicht reden, „das ist intern“, betonte er.

 
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Sind stolz auf ihren „Blitz“ und laden zur historischen Löschübung ein (von links): Kassier „Briegl“ (Helmut Stummer), Chauffeur „Midawingia“ (Alois Geisberger), Schriftführer „BGMB“ (Georg Pfaffinger jun.) und Vorstand Martl Poschner.− Foto: Spielhofer

Sorgfältig geparkt in einer extra Garage steht der „Blitz“ beim „Midawingia“ (Alois Geisberger), der ab sofort als Blitz-Chauffeur beauftragt ist. Dass bei den Rachertingern alles ein bisserl anders ist, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Mit viel Gaudi, viel Spaß, aber auch authentisch, wollen sie eine historische Löschübung durchführen. Auch einige Nachbarfeuerwehren machen dabei mit und lassen sich überraschen, was da auf sie zukommt. Zu dieser außergewöhnlichen Löschübung nach Rachertinger Art mit Bewirtung ist am Sonntag, 3. Juli, ab 14 Uhr die ganze Bevölkerung eingeladen - rs

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