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Die Leberer-Brüder waren in ihren jungen Jahren schon bekannt als für Handwerk und Kunst befähigt helle Köpfe. So jedenfalls wissen es Zeitgenossen zu berichten. Keiner von Ihnen begab sich je in irgendeine Lehre und trotzdem beherrschten sie allerlei Handwerke und Kunstfertigkeiten. Sie lernten alles aus sich selber.
Von den sechs Leberer Buben wissen wir sicher, dass sich zumindest drei, Johann, Georg und Lorenz schon in ihrer Jugendzeit mehr oder weniger künstlerisch betätigten. Sie sollten später zu jenen bäuerlichen Bau- und Kunsthandwerkern unserer Heimat und weit darüber hinaus werden, deren Werke uns heute noch in Staunen versetzen und Wertschätzung genießen. Sind es hauptsächlich Bauwerke was uns die Leberer nachweislich hinterließen, so fertigten sie aber auch Kunstschlosserarbeiten, wie z.B. schön verzierte eiserne Treppengeländer und schmiedeeiserne Grab- und Kirchenkreuze ebenso wie sie sich als hervorragende Holzschnitzer betätigten.
Leberer_Georg
Links: Leberer Georg
Rechts: Leberer Lorenz
Leberer_Lorenz
Als größte Begabung aller Lebererbrüder trat Georg in Erscheinung. Er war nachweislich Baupolier, Planzeichner, Uhrmacher, Maurer, Zimmermann, Schnitzer, Brunnenbauer, Kunstschmied und Steinmetz zugleich. Er selbst bezeichnete sich 1869 sogar als Mechaniker. Aber auch sein Bruder Johann Nepumuk stand ihm vor allem was die Bau- und Schnitzkunst betraf kaum nach.
LebernHausgang
Im Hausgang des Leberer-Hauses in Lebern