Öffnungszeiten: Ganztägig
Führungen: auf Anfrage
Dorfplatz, D-84553 Halsbach, Tel.: +49 (0)8623 661

Historie

Vor 120 Jahren, am 24. August 1889 wurde die neuromanische Pfarrkirche St. Martin in Halsbach eingeweiht (dies ist in einem historischen Presseartikel festgehalten, den Sie hier zum Nachlesen finden).
Den ersten bekannten Kirchenbau strebte Abt Johann II. Stempfer an. Die Weihe der Kirche erfolgte am 11. November 1398, am Tag des Kirchenpatrons.
Leonhard Schellensteiner, Pfarrvikar in Halsbach und ab 1438 Abt des Klosters Raitenhaslach ließ die gerade 35 Jahre alte Kirche in Halsbach abbrechen und legte am 16. Mai 1433 den Grundstein zum Kirchenneubau der Vorgängerin der heutigen neuromanischen Pfarrkirche. Nach nur drei Jahren Bauzeit konnte die gotische Kirche am 15. Juli 1436 eingeweiht werden.
Die Abbrucharbeiten am barockisierten Gotteshaus begannen am 10. März 1885; der letzte Gottesdienst wurde am 11. März gelesen. Der Kirchturm mit dem charakteristischen Spitzhelm ist am 23. April umgelegt worden.
In den folgenden Jahren entstand in Halsbach ein Kirchenbau, der heute zu den Glanzlichtern der Neuromanik im Öttinger Land zählt.

Kirchenbeschreibung

Hochaltar
Oben Maria Immakulata umgeben von zwei Engeln, etwas tiefer seitwärts links St. Sebastian rechts St. Florian. Die eigentliche große Altarstatue ist St. Martin, dessen Fest als Kirchenpatron am 11. November gefeiert wird. An den Flanken etwas tiefer links St. Stefan, rechts St. Laurenzius. Der Tabernakel hochaufgebaut hat zwei Räume, durch je zwei Flügeltüren verschlossen. Unten das Ziborium oben die Monstranz, darüber eine Taube als Heiliger Geist, vier Engel umgeben sie, an den Seiten weitere kleine Heiligenfiguren, von links: Gregorius und Hieronymus, rechts Augustinus und Ambrosius.

Linker Seitenaltar
Oben die Himmelskönigin, etwas tiefer links Mutter Anna, rechts die heilige Elisabeth. Über dem Altartisch der heilige Leib des Märtyrers Generosus.
Rechter Seitenaltar
In der Mitte das Kruzifix, etwas tiefer links der heilige Josef, rechts der heilige Aloisius. Über dem Altartisch das Allerseelenbild.

Votivbild in der Halsbacher Kirche
mit der Inschrift:
"Im Jahre des großen Sterbens: 1743 weihte sich die Pfarrgemeinde Halsbach der Gottesmutter und ließ zur Erinnerung daran dieses Bild anfertigen.
Im großen Krieg 1943 erneuerte die Pfarrgemeinde Halsbach die Weihe an die Gottesmutter.
Anno Domini 1743 und 1943."

Kirche_Votivbild

st_martin_400
Oben St. Martin heute; unten die Vorgängerkirche
Kirche_alt HalsbachAlt

Kirche_Hochaltar_01 links: Hochaltar;
unten: linker und rechter Seitenaltar
Kirche_Seitenaltar_links Kirche_Seitenaltar_rechts