Kontakt: Alois Ramstetter; Tel.: 08623/1021
Website: www.alpenblick-itsching.de

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Foto: Spielhofer


... PRESSE ...

Artikel aus dem Alt-Neuöttinger Anzeiger vom 28.10.2006:

Alois Ramstetter erweitert „Bergpanorama“

Halsbach (rs). Dass das „Bergpanorama“ von Alois Ramstetter so große Resonanz hervorruft, hätte sich der begeisterte Bergsteiger nicht im Traum vorstellen können. Seit im Mai das von ihm gebaute Alpenblickhäuschen mit dokumentiertem Bergpanorama im Anzeiger vorgestellt wurde, kommen nahezu täglich interessierte Besucher, um das Kunstwerk zu sehen und vor allem die Aussicht auf die Berge zu genießen, die gerade in den letzten Tagen einfach wunderschön und klar war. Vom besagten Aussichtspunkt im Ortsteil Itsching von Halsbach ist bei klarer Sicht ein Bergpanorama von 135 Grad komplett zu sehen, von den Traunseer Bergen im Osten bis hin zu den Tegernseer Bergen im Westen. Alle Gipfel sind fotografiert und in Mappen einzeln dokumentiert mit Höhenangaben, mit Entfernung zum Alpenblickhäuschen und mit den Längen- und Breiten-Koordinaten. Insgesamt sind es 369 Gipfel. Zudem sind 75 Bauernhöfe und Häuser beschrieben, die vom Aussichtspunkt aus im Umkreis von etwa fünf Kilometern zu sehen sind. Das war Alois Ramstetter trotzdem nicht genug und, wie er selber sagt, war er damit noch nicht ganz zufrieden.

Es sollte noch einfacher und übersichtlicher gehen, um die Berge zu erkennen. Und vor allen Dingen sollten mehrere Leute gleichzeitig die Daten der Berge nachlesen können. Er hat viel nachgedacht und herausgekommen ist innerhalb von drei Monaten ein weiteres Kunstwerk. Mit einer Länge von 10,5 Metern und einer Tiefe von 7,5 Metern hat er ein Halbrondell mit 160 Grad gebaut. Quer zu den Bergen ist das Halbrondell dreireihig unterteilt. In der oberen Reihe sind die Namen, Höhen und Entfernungen der Berge dokumentiert. In der Mitte sind die Berge mit den Bauernhöfen auf herrlichen Fotos zu sehen. In der unteren Reihe schließlich sind eindrucksvolle Teleaufnahmen der Gipfel angebracht. Pro Reihe sind es jeweils 36 Fotos, die wiederum das komplette Bergpanorama darstellen. Will man beispielsweise den Watzmann sehen, braucht man sich nur vor die entsprechende Info hinzustellen, und bei klarer Sicht hat man den Berg real vor sich. Ein Fernglas sollte man dabei haben. Beim Fotografieren und Zusammenstellen der Fotos hat dem passionierten Alpinisten sein Nachbar Karl Thalbauer sehr geholfen. Mit einem Teleobjektiv mit einer Brennweite von 1000 Millimetern konnte Thalbauer die Gipfel optimal heranzoomen. Eine Ruhebank und ein Tisch, selbst gezimmert versteht sich, runden jetzt diesen „Itschinger Alpenblick“ ab. Den bequemen Fußweg über eine Wiese mäht der 75-jährige Bastler regelmäßig selbst. Und auch im Winter ist der „Alpenblick“ in Betrieb, wird natürlich bei Eis und Schnee geräumt. Mittlerweile kommen Ausflugsgruppen und Vereine aus umliegenden Gemeinden, die immer restlos begeistert sind von dieser weitum einmaligen Sache. Für Radfahrer und Spaziergänger ist es zwischenzeitlich ein Muss, einen Abstecher zum „Alpenblick“ zu machen. Besonders freut es den Alois, wenn sich die Leute ins Gipfelbuch eintragen. Das erste Buch ist schon fast voll. Gerne würde er den Besuchern persönlich seine Arbeit erläutern. Da er ab und zu noch so manche Bergtour unternimmt, wäre es gut, wenn sich interessierte Gruppen oder auch Einzelpersonen unter Tel. 08623/1021 anmelden würden.