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26.10.2011 – Alt-Neuöttinger Anzeiger

Dem „Plakat-Wildwuchs“ ein Ende gesetzt 

Gemeinde Halsbach erlässt Anschlagsverordnung – Sonnenhaus in Moosen befürwortet

Halsbach. Eine kurze Tagesordnung umfasste die Oktober-Sitzung des Gemeinderates Halsbach.

Hauptthema war der Erlass einer Ansch lagsverordnung mit dem Bestreben, den so genannten Wildwuchs an den beiden Anschlagtoren am Feuerwehrhaus und am Dorfplatz einzudämmen. Wie in anderen Gemeinden in der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Kirchweidach, wird nun für das Anbringen von Plakaten an den beiden Toren zum 1. Januar eine externe Firma für Außenwerbung beauftragt. Dies wurde einstimmig beschlossen.

Bürgermeister Georg Pfaffinger erklärte die Abwicklung. Demnach sollen Veranstaltungsplakate von örtlichen Veranstaltungen im Rathaus in Kirchweidach abgegeben werden. Einmal in der Woche werden nach Freigabe durch die VG die Plakate vom Außenwerber abgeholt, an den Anschlagtoren in Halsbach angebracht und auch wieder abgenommen. Dies ist für die Gemeinde kostenlos und trägt zudem zur Verschönerung des Ortsbildes bei. Sollte noch Platz sein, wird die Außenwerbung die Lücken mit Plakaten für überregionale Veranstaltungen auffüllen. Darüber werden die örtlichen Vereine und Gruppierungen noch schriftlich informiert.

Ein weiteres Thema war der Bauantrag von Familie Winterer aus Burgkirchen für die Errichtung eines 100-Prozent-Sonnenhauses im dritten Bauabschnitt des Baugebiets Moosen. Um die Sonneneinstrahlung optimal nutzen zu können, ist eine Dachneigung von 60 Grad erforderlich. Da dies im Bebauungsplan nicht vorgesehen ist, müsste der Bebauungsplan dahingehend geändert werden. In der Diskussion sprach sich als einziger zweiter Bürgermeister Sebastian Oberbuchner dagegen aus. So ein Haus passe nicht zum ländlichen Baustil, lautete Oberbuchners Argument. Andere waren der Meinung, dass die Nutzung von Sonnenenergie die Zukunft und der vor etwa 15 Jahren erstellte Bebauungsplan nicht mehr zeitgemäß sei. In der Abstimmung wurde mit 8:1 Stimmen eine Änderung des Bebauungsplans im dritten Bauabschnitt beschlossen.  - rs
Plakatierung
Mit der Vergabe an einen Außenwerber hat diese "Wildwuchs"-Plakatierung bald ein Ende – Foto: Spielhofer

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