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05.10.2010 – Alt-Neuöttinger Anzeiger

Auftrag für Feuerwehr-Fahrzeug 
LF 20/16 vergeben

Halsbach. Die Auftragsvergabe für das neue Feuerwehr-Fahrzeug LF 20/16 war ein Thema auf der jüngsten Sitzung des Gemeinderates Halsbach. Dazu informierte Bürgermeister Georg Pfaffinger über die Angebotseröffnung. Von der EU-Ausschreibung gingen vier Angebote ein. Nur eines war verwertbar und entsprach der Ausschreibung. Demnach kommt der Anbieter Rosenbauer aus Linz zum Zug zum Preis von 302 055 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Liefertermin ist innerhalb neun Monate nach Auftragsvergabe. Nach kurzer Beratung beschloss das Gremium einstimmig, den Auftrag nach Linz zu vergeben.
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Dieses LF 8, Baujahr 1981, gehört bald der Vergangenheit an. 1. Kommandant Stefan Hauck (rechts) und 2. Kommandant Franz Langlechner freuen sich auf das neue Fahrzeug. (Foto: Spielhofer)

 

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29.09.2010 – Alt-Neuöttinger Anzeiger

Halsbacher Kameraden sind jetzt Göd

Patenbitten der FFW Neukirchen-Hirten mit viel freundschaftlicher Gaudi

Halsbach. Im Hinblick auf das 125-jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Neukirchen-Hirten im Mai nächsten Jahres begab sich eine große Schar Kameraden mit Gefolge und der Musikkapelle Kirchweidach zum Patenbitten nach Halsbach. Moderator Christian Huber leitete in seiner schlagfertigen und wortgewandten Art mit flotten Sprüchen souverän den Abend im voll besetzten Bundwerkstadl in Gallersöd.

„Macht’s es uns an Göd“? Als Bittsteller seien sie da, denn sie brauchen einen Göd fürs große Fest. In seinen Bitt-Verserln jammerte der Neukirchner Vorstand Christian Auer gar arg. Dass ein armer Festverein nicht viel zahlen kann. Und die zwei Gemeinden Kirchweidach und Burgkirchen „doan a nix aussarucka“, die eine braucht’s für die Turnhalle und über der anderen schwebt der Pleitegeier. Und dass man ja schon lange befreundet ist, dass die Halsbacher beim 100-Jährigen auch schon die Paten waren und dass im Ernstfall beide Wehren gut zusammenhelfen.

Von diesen Ausführungen ließen sich die Halsbacher aber nicht erweichen und verlangten Tauglichkeitsprüfungen, sozusagen als Verhandlungsbasis. Schon die erste bestanden sie nicht, als sich beim Saugschlauchkuppeln das „dahaute Halsbacher Zeug“ nicht zusammenfügen ließ. 
Bei den weiteren Prüfungen gab es keine Probleme. Da mussten von vier Leuten drei laufende Meter Bier in 30 Sekunden ausgetrunken werden. Dann hieß es Blasen. Mit vereinter Puste wurde durch drei Strahlrohre ein riesiger Luftballon aufgeblasen und zum Platzen gebracht. Bürgermeister und Schirmherr Hans Krumbachner versuchte mit beflügelten Worten das Scheitl-Knien zu verhindern. „Ich fühle mich wohl in Halsbach, ihr seid eine aktive Gruppe und es wäre schön, wenn ihr unseren Göd machen würdet“.

Es half nichts und die schneidigen Scheitl blieben der Vorstandschaft mit Gefolge nicht erspart. 50 Liter Bier im ersten Durchgang, 25 Liter im nächsten, die Hälfte von vorher beim übernächsten, zehn Liter hier, ein paar Maß da, allmählich wurde es für den Moderator schwierig, den Zwischenstand mitzurechnen. Verlockende hochprozentige Angebote von Festbraut Christina Wengbauer und Patenbraut Maria Rottenaicher setzten noch eins drauf. Auch der Festwirt Hubert Baumann und der Festbräu Eugen Münch vom Bräu im Moos hielten mit Angeboten für Speis und Trank tapfer mit. Als die Halsbacher sich immer noch zierten, brachten die Neukirchner ihren Joker ins Spiel: Reservierte Plätze an der Bar beim großen Fest mit entsprechendem Schild. Und damit schienen sie auch Erfolg zu haben. Denn nach kurzer Beratung beantworteten die Halsbacher dann die meist gestellte Frage des Abends laut und deutlich mit einem Ja.

Weil man das lustige Hin und Her der Mengenangaben am Ende nicht in Maß aufrechnen konnte, einigte man sich auf ausreichend Bier und Brotzeit beim Fest und eine zünftige Nachfeier. - rs

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Die Beteiligten beim Patenbitten: Die Vorstandschaften der Feuerwehren aus Neukirchen-Hirten und Halsbach, Festdamen, Bürgermeister, Festwirt und Festbräu. Demonstriert wird die Verbundenheit der beiden Feuerwehren durch gekuppelte Löschschläuche. (Fotos: Spielhofer)
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Drei laufende Meter Bier serviert von den Festdamen (von links): Patenbraut Maria Rottenaicher, Festbraut Christina Wengbauer, zweiter Kommandant Andreas Obersteiner, Vorsitzender Christian Auer, Kommandant Gerhard Holzner, Festleiter Andreas Barth und Patenbraut der Halsbacher Magdalena Freudlsperger

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22.09.2010 – Alt-Neuöttinger Anzeiger

FFW Neukirchen-Hirten: Patenbitten am Freitag

Neukirchen/Hirten/Halsbach. Ein großes Fest steht der Freiwilligen Feuerwehr Neukirchen-Hirten im nächsten Jahr ins Haus. Von 25. bis 29. Mai feiert sie das 125-jährige Gründungsjubiläum.

Traditionsgemäß braucht so ein Fest einen Patenverein. Auserkoren dafür sind die Kameraden aus Halsbach. „Die Halsbacher sind gesellige Leute und es ist immer schön mit ihnen zu feiern“, erzählte Vorsitzender Christian Auer. Bereits bei der 100-Jahr-Feier waren die Freunde aus Halsbach die Paten.

Seit einem Jahr arbeitet der Festausschuss an der Organisation für dieses Jubiläum. Ein Kabarett-Abend mit „Da Huawa, da Meier und I“ am 25. Mai steht schon fest. Als erste öffentliche Aktion werden sich die Neukirchener und Hirtener Kameraden am Freitag, 24. September, zum Patenbitten auf den Weg nach Halsbach machen. Es findet um 19.30 Uhr in Gallersöd statt. Zu diesem außergewöhnlichen und sicherlich amüsanten Ereignis ist die ganze Bevölkerung eingeladen.  - rs/Foto: Feuerwehr

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Zum Festausschuss gehören: (Im Bild hinten von links) Johann Ertl, Willi Aicher, Christian Weidenspointner, Michael Schmidhamer, Maria Stadler, Michael Troll, Andreas Steiner und Christian Geischeder. Vorne von links: Gerhard Holzner, Christian Auer, Andi Barth und Paul Geischeder.

 

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19.03.2010 – Alt-Neuöttinger Anzeiger

FFW gibt 25 000 Euro für Auto

Jahresversammlung der Feuerwehr – 125-jähriges Jubiläum in 2013

Halsbach. Auf ein ruhiges Jahr der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) hat Kommandant Stefan Hauck in der Jahreshauptversammlung in Racherting zurückgeblickt. Hauck berichtete von acht Einsätzen: Beseitigung von Sturm- und Ölschäden, ein Wasserrohrbruch und ein brennender Pkw. Neben den monatlichen Übungen beteiligte sich die FFW an der Großübung der VG Kirchweidach in Tyrlaching und an der Funkübung in Feichten. Außerdem erforderten mehrere Sicherheitswachen die Kräfte der Feuerwehr. Die Verkehrs- und Parkregelung beim Waldmarkt summierte sich auf 2400 Einsatzstunden.

Die FFW umfasst derzeit 79 aktive Kräfte, darunter acht Frauen. Das Leistungsabzeichen Wasser in verschiedenen Stufen absolvierten acht Frauen und 22 Männer.

„Den Kauf des neuen Fahrzeugs LF 20/16 wird der Verein mit 25 000 Euro unterstützen“, informierte Vorsitzender Hans Thalhammer. Der Grundstock sei schon gelegt mit Einnahmen von 9000 Euro aus der Christbaumversteigerung sowie 1000 Euro aus der Silvesterparty. Das Fest zum 125-jährigen Bestehen der FFW ist von 13. bis 17. Juni 2013 geplant.

Kreisbrandrat (KBR) Werner Huber lobte die ausgezeichnete Jugendarbeit der Halsbacher. Acht Einsätze seien nicht besonders viel, aber man müsse immer bereit sein, in der Not zu helfen. Dazu gehörten eine gut ausgebildete Mannschaft und eine gute technische Ausrüstung. Huber rief dazu auf, die Anschaffung des neuen Fahrzeugs zügig abzuwickeln.

Kreisbrandmeister (KBM) Wolfgang Buchner betonte, dass die Halsbacher mit dem neuen Fahrzeug mit der Ausstattung für Technische Hilfeleistung einen großen Schritt weiter kämen. Um der vereinzelten Kritik entgegen zu wirken, bemerkte Kommandant Hauck, dass 85 Prozent der Einsätze eine Technische Hilfeleistung erforderten.

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Die geehrten Aktiven zusammen mit den Verantwortlichen der FFW (hinten, von links): Vorsitzender Hans Thalhammer, Kommandant Stefan Hauck, KBM Wolfgang Buchner, Pfarrer Michael Brunn und KBR Werner Huber sowie (vorne, von links) Michael Raischl, Sebastian Kuchlbauer, Martin Weiß und Bürgermeister Georg Pfaffinger. (Foto: Spielhofer)

„Was die Feuerwehr beim Waldmarkt leistet, sucht seinesgleichen“, hob Bürgermeister Georg Pfaffinger hervor und bezeichnete die Kameraden als absolute Profis im Umgang mit Menschenmassen. „Ihr seid das Empfangs-Komitee, dieses Bild prägt nach außen“, so Pfaffinger. Pfarrer Michael Brunn erinnerte daran, wie wichtig die Feuerwehr auch für die Pfarrei bei kirchlichen Anlässen sei. Gerne habe er die Aufgabe in der Einsatz-Nachsorge als Feuerwehr-Seelsorger des Landkreises Altötting angenommen. „Nehmt uns in Anspruch, wir sind da, damit wir Euch begleiten können“, rief er die Kameraden auf. - rs

EHRUNGEN
Staatliches Ehrenzeichen in Gold für 40 Jahre aktiven Dienst: Sebastian Kuchlbauer

Ehrenzeichen in Silber für 25 Jahre: Michael Raischl, Martin Weiß


 

 

 

 

 

 

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29.01.2010 – Alt-Neuöttinger Anzeiger

Fire & Ice: Wettkampf der Feuerwehren     

ffw-eisstock_01Halsbach. Das Eisstockschießen ist derzeit der Volkssport Nummer eins in der Gemeinde. Optimale Voraussetzungen dafür bietet der zugefrorene Dorfweiher im Ortsteil Itsching. Nahezu täglich treffen sich freundschaftliche Eisstockpartien und schießen die eine oder andere Mass aus. Ein Höhepunkt war die Begegnung zwischen den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Halsbach und Neukirchen/Hirten. Am Samstagnachmittag standen 30 Leute auf dem Eis in Halsbach. Von Halsbacher Seite waren auch einige Frauen dabei. Obwohl anfangs im Rückstand, gewannen die Gastgeber mit 3:1. Die Revanche erfolgte umgehend am Dienstagabend in Hirten auf der Eisbahn am Sportplatz, dieses Mal mit insgesamt 34 Kameraden. Voll motiviert und des Sieges gewiss führten die Halsbacher schnell mit 2:0.
Doch die Neukirchner gaben nicht auf und glichen auf 2:2 aus. Erst im entscheidenden, äußerst spannenden fünften Spiel konnten die Halsbacher die freundschaftliche Partie gewinnen. Neukirchens Vorsitzender Christian Auer (vorne rechts) und Halsbachs Zweiter Vorsitzender Hans Berreiter (vorne links) fungierten als Moare und dirigierten ihre Schützen, was aber nicht immer deren Vorstellungen entsprach, denn so mancher Schuss ging ins Leere. - rs/Foto: Spielhofer


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