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08.12.2010 – Alt-Neuöttinger Anzeiger

Waldweihnacht - ein
 märchenhaftes Erlebnis 

waldmarkt_07Halsbach. „Eine Waldweihnacht von Anfang an mit so viel Schnee gab es noch nie“, sagt Veranstalter Martin Winklbauer. Unzählige Besucher strömen derzeit zur Waldweihnacht beim Spielhof und lassen sich von diesem weihnachtlichen Wintermärchen im Schnee verzaubern. Gelegenheit dazu besteht noch bis kommenden Sonntag, 12. Dezember.

Urig, originell oder festlich, so präsentieren sich mehr als 100 Stände im Bereich der Waldbühne. Vermischt mit Kunsthandwerk und kulinarischen Köstlichkeiten, ist die Waldweihnacht auch ein abwechslungsreicher Marktbummel für die ganze Familie. Ein umfangreiches Kulturprogramm mit Musikgruppen, Chören und den Wichteln der Waldbühne rundet die Attraktivität ab.

Der kostenlose Buszubringer wird gut angenommen - vor allem ab Burgkirchen, so die Auskunft des Busunternehmers. Von Montag bis Freitag fahren die Busse alle 30 Minuten. Von Burgkirchen Keltenhalle um 16.58 Uhr, Ortsmitte 17 Uhr und Holzen 17.05 Uhr. An Freitagen zusätzlich in Halsbach ab dem Feuerwehrhaus um 17 Uhr. An Samstagen und Sonntagen fahren die Busse ab Öffnungszeit im 15-Minuten-Takt. Haltestellen sind in Burgkirchen am oberen Werksparkplatz (Zentraltor) von InfraServ und in der Ortsmitte. In Halsbach beim Feuerwehrhaus.

Die Öffnungszeiten des Waldmarkts: Montag bis Freitag von 17 bis 21 Uhr, am heutigen Mittwoch, 8. Dezember (Mariä Empfängnis), von 13 bis 21 Uhr, Samstag und Sonntag von 13 bis 21 Uhr. - rs/Foto: Spielhofer


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26.11.2010 – Alt-Neuöttinger Anzeiger

Waldweihnacht mit vielseitiger Kultur 

Beginn heute um 17 Uhr – Auftakt mit der Musikkapelle Kirchweidach – Kostenloser Buszubringer

Halsbach. Zur „Waldweihnacht“ auf der Waldbühne hat Veranstalter Martin Winklbauer wieder ein umfangreiches und attraktives Kulturprogramm zusammengestellt. An verschiedenen Plätzen im Wald gibt es Musikalisches, Besinnliches, Zauberhaftes und vieles mehr.

Täglich werden die Wichtl der Waldbühne durch den Wald wuseln und zu jeder vollen Stunde die Besucher mit ihrem Wichtltanz erfreuen. Pünktlich um 18 Uhr öffnet sich in der Lebendigen Krippe am Drei-Königs-Weg das „Adventstürl“ mit einer Überraschung nicht nur für Kinder. Der Töginger Künstler Johann Löffelmann bringt mit seinen „Klangwelten“ die Windwurflichtung mit klassischer Musik zum Klingen. Ein Motorsägekünstler lässt am Mistelhaus so manches Kunstwerk aus Holz entstehen. Lesungen und Erzählungen zum Advent im Energieturm runden das tägliche Programm ab.

Musikalisch wird jeden Tag eine Hauptgruppe aus der Region an verschiedenen Plätzen im Wald zu festen Uhrzeiten auftreten. Aus Halsbach sind der Theaterchor und die St. Martinsbläser dabei. Außerdem der Singkreis Regenbogen, die Bläserjugend Inzing-Törring, Altes Blech der Musikschule Burghausen, Schola Autingensis, die Piusbläser und Alphornbläser aus Burgkirchen, die Trachtenmusikkapelle Tarsdorf, die Unterkastler Blasmusik, die Piracher Blosmusi, die Simseer Alphornblosn, die Jagdhornbläser aus Altötting sowie das junge Gebläse und 
die „gmahde Wiesn“ aus Tittmoning.

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Im vorigen Jahr waren die Alphornbläser aus Burgkirchen an verschiedenen Plätzen im Wald zu hören und zu sehen. (Foto: Spielhofer)

 

 

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22.11.2010 – Alt-Neuöttinger Anzeiger

Ein Weihnachtsdorf bekommt Straßennamen 

Halsbacher Waldweihnacht beginnt am 26. November – Täglich öffnet sich heuer ein Adventstürl – Kostenloser Buszubringer

Halsbach. Die Waldweihnacht auf der Waldbühne öffnet wieder seine Tore. Von Freitag, 26. November, bis Sonntag, 12. Dezember, weihnachtet es im großen Wald beim Spielhof.

Sie versteckt sich mitten im Wald, umragt von hohen Bäumen glitzert und duftet es im großen Weihnachtsdorf. Die Waldweihnacht ist nicht nur ein Marktbummel, sie ist eine Entdeckungsreise mit vielseitiger Kultur und Orten der Ruhe und Einkehr. Es ist das Geheimnisvolle und Harmonische, das Zauberhafte, was die Besucher seit Jahren aus Nah und Fern zur Waldweihnacht zieht.

Und damit sich die Besucher auf ihrer Entdeckungsreise gut zurechtfinden, hat Veranstalter Martin Winklbauer den verschlungenen Wegen und romantischen Plätzen nun Namen gegeben und die Stände mit Hausnummern versehen. So brütet beispielsweise auf dem Vorplatz die fleißige Henne Agathe und wacht über die Stände im Eingangsbereich. Der Drei-Königs-Weg führt die Besucher vorbei an verschiedenen Exoten bis hin zur Lebendigen Krippe. Und hier gibt es täglich eine Überraschung, wenn sich um 18 Uhr das geheimnisvolle Adventstürl über dem Stall öffnet.

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Veranstalter Martin Winklbauer brachte an den Wegen die neuen Straßennamen an. (Foto: Spielhofer)

Reiterweg, Holzplatz und Holzweg sind Namen, die auch ortsfremden und dem der bayerischen Sprache nicht so vertrauten Besuchern ein Begriff sind. Schwieriger wird es mit Straßennamen wie Straßeine, Straßausse, Wegumme oder Zweaweg. „Aber es ist wirklich ganz einfach“, betonte Martin Winklbauer. Also: Straßeine - die Straße eine, also mitten hinein. Wem es da zu eng wird, geht die Straßausse, sie führt also hinaus. Der Wegumme führt über den Hügel auf die Bühne und der Wegoi führt oi, also hinunter. Der Zweaweg führt nach der Zwea, also quer vom Reiterweg hintenrum zur Bühne. - rs


 

 

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06.08.2010 – Alt-Neuöttinger Anzeiger

Graffe, Glump und Kostbarkeiten

Erster Graffemarkt am Samstag auf der Waldbühne - Halsbacher und Theaterer bieten an

Halsbach. „Graffe ist nicht gleich Glump“, so beschreibt Veranstalter Martin Winklbauer den ersten „Graffemarkt“ auf der Waldbühne. Graffe, das sind die kleinen oder großen Kostbarkeiten vom Dachboden oder aus dem Keller.

Es wird kein typischer Flohmarkt sein, wo Händler ihre Stände aufbauen, sondern hier bieten die Halsbacher und Theaterer der Waldbühne den Flohmarktfreunden aus der Region ihre Raritäten an. Alles, was nicht mehr so modern ist oder nicht mehr gebraucht wird. Winklbauer ist überzeugt, dass da viele aufgestöberte „Schätze“ an den Ständen zu finden sind. Ob ein altes Radio, Modisches von anno dazumal oder Kostbarkeiten aus dem Bücherschrank - für den einen ohne Verwendung, für den anderen wertvoll.

Bis in den Abend hinein werden Halsbacher Sänger und Musikanten für Unterhaltung sorgen und ein Lagerfeuer lädt zum Verweilen ein. Der „Graffemarkt“ beginnt am Samstag, 7. August, um 14 Uhr auf der Waldbühne.  - rs

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Nicht nur alte Hüte wird es auf dem Graffemarkt geben, ist Martin Winklbauer überzeugt.  (Foto: Spielhofer)

 


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27.07.2010 – Alt-Neuöttinger Anzeiger

„Das Schwarze Jahr“ trotzt dem Regen

Nahezu ausverkaufte Premiere am Samstagabend auf der Waldbühne - Publikum begeistert - Noch drei Aufführungen

Halsbach. „Kommen Sie wieder, aber bringen Sie besseres Wetter mit“, sagte Veranstalter Martin Winklbauer humorvoll am Schluss der Premiere des Freilichtspiels „Das Schwarze Jahr“ am Samstagabend. Trotz des Dauerregens kamen viele Theaterfreunde zur Waldbühne. Nach einem Streifzug durch das historische Lagertreiben im Wald ließen sie sich in das Jahr 1743 entführen, als während des österreichischen Erbfolgekrieges marodierende Panduren das kleine Dorf Halsbach heimsuchten und die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzten.

Im vorigen Jahr hatte „Das Schwarze Jahr“ 25-jähriges Jubiläum. Auch nach dieser langen Zeit übt dieses Stück immer wieder aufs Neue große Anziehungskraft aus. Großartig die Laien-Schauspieler, die teilweise von Anfang an in nahezu unveränderter Besetzung dieses Stück Halsbacher Geschichte überzeugend und mit großem Einfühlungsvermögen darstellen.

Höhepunkt der Handlung ist der Überfall der Panduren auf die Schmiedfamilie, bei dem wilde Reiter in historischen Kostümen mehrmals auf die Bühne galoppieren, angeführt von ihrem Obrist Baron Freiherr von der Trenck (Martin Winklbauer). In der Rolle des alten Schmied ist seit den 90er Jahren Fredi Kagerer aus Haiming zu sehen. Er gilt als Naturtalent und begeistert die Zuschauer in hohem Maße auch bei anderen Produktionen der Waldbühne. Er versteht es vorzüglich, seine Rolle nicht nur zu spielen, sondern sie auch zu leben. „Als Kind hätte mich keiner auf eine Theaterbühne gebracht“, erzählte der eher wortkarge Fredi Kagerer im Gespräch mit dem Anzeiger. Erst mit 16 Jahren hat er in Haiming mit dem Theaterspielen angefangen und gehört seitdem zur Theatergruppe in seiner Heimatgemeinde.

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Aus der brennenden Schmiede zerren Panduren den Knecht Wolf (Bürgermeister Pfaffinger) in der Annahme, es sei der junge Schmied. (Foto: Spielhofer)

„Die Schwarze-Jahr-Familie hat sich wieder getroffen. Ob als Lagertreibende oder Darsteller - wir sind eine Großfamilie aus allen Himmelsrichtungen und bringen jedes Jahr ein Stück Halsbacher Geschichte auf die Bühne“, sagte Autor und Regisseur Martin Winklbauer nach der Premiere. „Ein jeder ist in seiner Rolle aufgeblüht, es war ein wunderschöner Abend mit sehr guter Stimmung“, lobte Winklbauer seine Truppe und fügte hinzu: „Der Regen macht uns nichts aus, wir spielen bei jedem Wetter.“

Um weiterhin authentisch zu wirken, baut Regisseur Winklbauer derzeit eine zweite Besetzung mit Nachwuchskräften als Hauptdarsteller auf. Diese sind erstmals am kommenden Freitag und Samstag zu sehen. - Rosi Spielhofer


 

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15.06.2010 – Alt-Neuöttinger Anzeiger

„Der Brandner Kaspar“: Beste Komödie

Großartige Darsteller von Waldbühne und integrativem Theaterprojekt Ecksberg

Halsbach. Als die Totenglocke läutet und eine hohlwangige, bleiche und magere Gestalt aus dem Nebel daherkommt, wird es dem unerschrockenen Brandner Kaspar doch ein bisserl bange. „Kennst mi net? „Na“. „Sog Boandlkramer, so hoassn mi d’Leut. I hob di frogn woin, ob du net mitgangst mit mir?“. „Na, i mog net“. Mit diesem Dialog begann das Theaterstück „Der Brandner Kaspar“ bei der ausverkauften Premiere am Samstagabend.

Stark angelehnt an das Original nahm dann die Handlung seinen Lauf mit heiteren und tiefsinnigen Szenen. Und gestattete auch einen Einblick ins Büro vom viel beschäftigten Portner Petrus (Margret Ederer) und einem grantigen Erzengel Michael (Evi Eberherr) mit seinem Flammenschwert, der ständig seine Dokumente vergisst, und weiteren Bediensteten.

Als der Petrus dringend gebraucht wird, sitzt er noch gemütlich bei den Weißwürsten. Obwohl es im Himmel kein Zwölf-Uhr-Läuten gibt, hat man es einfach im Gefühl, wann die Weißwürste recht sind. Und es gibt sogar Himmelsunterschiede. Der Bayerische Himmel ist der Siebte, wogegen sich der Preußische in der Vorstufe zum Ersten Himmel bewegt. Weil nämlich die Preußn alles nachmachen und deshalb ständig umbauen und umräumen.

So ging es in dem Stück von einem Lacher zum anderen und die Zuschauer amüsierten sich köstlich. Es war eine erfrischende Komödie mit neuen großartigen Darstellern und Charakteren und einer beeindruckenden Inszenierung.

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Im himmlischen Büro herrscht am Ende der Komödie rege Betriebsamkeit. (Foto: Spielhofer)

„Der Brandner Kaspar“ ist ein äußerst gelungenes Projekt der Waldbühne mit der integrativen Theatergruppe Ecksberg im Landkreis Mühldorf. Herausragend die beiden Hauptdarsteller Martin Winklbauer als „Brandner Kaspar“ und Lydia Buchner als „Boandlkramer“ aus Ecksberg. „Es war eine tolle Teamleistung, die Ecksberger sind cool“, so kommentierte Martin Winklbauer gleich nach der Premiere. „Das Stück passt wunderbar auf die Waldbühne“, so der Autor und Regisseur.

Und der „Boandlkramer“ war dem Naturtalent Lydia Buchner, Leiterin des Bereichs Wohnen in Ecksberg, wie auf den Leib geschneidert. Mit ihrer ausdrucksstarken Mimik und Sprache sowie ihren Gebärden begeisterte sie die Zuschauer in hohem Maße. „Es ist eine tolle Sache, dass wir auf einer so schönen, weitum bekannten Theaterbühne spielen dürfen“, sagte sie freudig. Für musikalische Unterhaltung in den Szenenpausen sorgte die Halsbacher Hoagartenmusi. - Rosi Spiehofer


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acheza_0429.05.2010 – Alt-Neuöttinger Anzeiger

Der „Acheza“ - einfach zauberhaft

Halsbach. Es war ein tiefer „Acheza“, ein tiefer Waldseufzer, als der Bene im Jahr 1930 vom Bezirksarzt Dr. Werner (Sepp Winklbauer) abgeholt und in eine Anstalt eingewiesen wurde - weil er mit den Bäumen redet und die Wesen aus der Zwischenwelt zu seinen Freunden gehören. Blumenkinder, Elfen, Wichtel und Waldgeister, sie alle vermissen den Bene.

Der „Acheza“ von Martin Winklbauer begeisterte am Donnerstag auf der Waldbühne die Zuschauer mit farbenprächtigen, fantasievollen Kostümen, zauberhafter Inszenierung und großartigen Akteuren, allen voran Fredi Kagerer in der Hauptrolle des Tannenzapfen-Sammlers „Wuggal“, musikalisch untermalt mit dem Harfenspiel der 13-jährigen Noelani Thalbauer und den Trommeln der Waldgeister.

Die tiefgründige Handlung, die sich mit dem sensiblen Thema „Behinderung“ auseinander setzt, berührte sehr und gab Anlass zum Nachdenken. Denn Bene, gespielt von Hubert Linner, ist ein etwas anderer Bub. Die Kinder im Dorf spielen nicht so gern mit ihm, Bene tut sich schwer, Freunde zu finden. Sein einziger irdischer Freund ist „Wuggal“, auch ein Außenseiter der Gesellschaft und im Wald zu Hause. Autor und Regisseur Martin Winklbauer war mit der Premiere vollauf zufrieden. „Bei diesem Thema, bei dem es um Werte geht, ist der Funke übergesprungen zu den Zuschauern“, sagt er. Für ihn war es ein gelungener Start der Freilichtsaison auf der Waldbühne. Für Martin Winklbauer ist es wichtig, dass die Stimmung gut ist, dass die Zuschauer zufrieden sind und dass „man etwas mit heim nimmt“. - rs/Foto: Spielhofer


 

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