... Presse ...

09.07.2009 – Alt-Neuöttinger Anzeiger

Ein Festtag und ein neuer Anfang   

48 Jugendliche aus dem Pfarrverband Halsbach/Margarethenberg empfingen die Firmung

firmung_09Halsbach/Margarethenberg. Ich bitte euch, euch jetzt für Christus zu entscheiden“, nach diesen Worten spendete Stiftspropst Msgr. Günther Mandl 48 Mädchen und Buben aus dem Pfarrverband Halsbach/Margarethenberg das Sakrament der Firmung. „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“

„48 junge Menschen werden heute durch die Firmung in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen. Der Firmtag ist nicht nur ein Festtag, sondern zugleich ein neuer Anfang“, sagte Pfarrer Gottfried Werndle in seiner Begrüßung und hieß Msgr. Mandl herzlich willkommen.

Im Namen der politischen Gemeinde freute sich Bürgermeister Georg Pfaffinger, dass „an diesem großartigen Tag so viele Leute zu uns gekommen sind“, und an die Firmlinge gerichtet, „dass ihr diesen Tag mitnehmt“. „Nach wochenlangen Vorbereitungen begebt ihr euch auf die Spur Gottes. Auf Gottes Spuren werdet ihr überall treffen. Christ werden ist eine lebenslange Aufgabe“, sagte die Halsbacher Pfarrgemeinderatsvorsitzende Rosmarie Oberbuchner.

In seiner altersgerechten Predigt verglich Stiftspropst Mandl das menschliche Leben mit einer Schatzsuche. Wer den Schatz nicht kenne, müsse sich auf die Suche danach machen. Die Banalitäten des Alltags mit Schule und Hausaufgaben würden zu einem Trott werden, wenn da nicht etwas Wertvolles dazu käme: Der verborgene Schatz. Der Schatz sei nicht in der Ferne in Amerika oder Afrika. „Der verborgene Schatz ist in euren Herzen. Es ist Jesus Christus. Für ihn lohnt es sich, alles andere hinten anzustellen. Heute ist der Tag, den Schatz zu entdecken“, betonte Mandl eindringlich. Die Firmung sei ein Wendepunkt des Lebens. Man müsse lernen, auf eigenen Füßen zu stehen und selbst Verantwortung zu übernehmen. Er rief die Eltern, Paten und Lehrer auf, die jungen Leute in der schwierigen Phase des Erwachsenwerdens nicht allein zu lassen, Geduld zu haben und Vorbild zu sein. 
„Seid keine Feiglinge oder Angsthasen, werdet keine Egoisten. Macht etwas Gutes und Schönes aus eurem Leben“, war der Wunsch von Mgsr. Mandl zum Abschluss der Predigt.

Im Namen der Firmlinge bat Monika Stadler um die Spende des Firmsakraments. Nach intensiver Vorbereitung wollen die jungen Gläubigen in das Leben in den Pfarrgemeinden hineinwachsen. Nach der Erneuerung des Taufversprechens traten die Firmlinge mit ihren Paten einzeln vor. Dabei nahm sich Mandl für jeden jungen Menschen Zeit und fragte nach Name, Schule, Lieblingsfach und Berufswunsch. Zum Abschluss des Festgottesdienstes am Dienstag in der fast voll besetzten Pfarrkirche St. Martin in Halsbach dankte Pfarrer Werndle allen, die diesen Firmtag zu einem großartigen Festtag werden ließen. Er dankte den Firmbegleiterinnen, die den Mädchen und Buben außerschulisch auf die Firmung vorbereitet und sich in Gruppenstunden und Aktionen mit Themen des Glaubens auseinander gesetzt haben. Gestaltet wurde der Festgottesdienst vom Halsbacher Kirchenchor unter Leitung von Cornelia Müller.- Rosi Spielhofer

<< zurück