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07.09.2009 – Alt-Neuöttinger Anzeiger

„Grüß Gott, Herr Pfarrer Brunn!“    

Feierlicher Empfang für neuen Geistlichen und für Gemeindereferentin Ulrike Werkststetter - „Lebendige Kirche“ in Halsbach

Halsbach. „Grüß Gott, Hallo, Herzlich willkommen“ - so begrüßten gestern die Pfarrangehörigen mit einem Händedruck persönlich ihren neuen Pfarrer Michael Brunn und Gemeindereferentin Ulrike Werkstetter beim Empfang im Schulhof. „Ich freue mich, dass ich da sein darf“- diese Worte voller Herzlichkeit brachten die Freude von Pfarrer Brunn zum Ausdruck, seinen ersten Sonntagsgottesdienst in Halsbach mit den Halsbachern gemeinsam zu feiern.

Als ihn Pfarrer Werndle im Frühjahr über seinen Weggang informierte, sei bei ihm ein großes Gefühl der Unsicherheit da gewesen und er habe sich die Frage gestellt: „Wie soll das gehen?“ Ein Pfarrverband mit drei Pfarreien - Burgkirchen, Halsbach und Margarethenberg - und einem Priester allein sei eine Herausforderung. Schließlich sei mit Pfarrvikar Jose Chelengara und Gemeindereferentin Ulrike Werkstetter auch personell der Pfarrverband Burgkirchen entstanden.

Wie es weiter geht, weiß Brunn noch nicht genau. „Für mich ist es das erste Mal, dass ich einen Pfarrverband leiten, dass ich ihn mit entwickeln darf“, sagte er. Die Halsbacher hätten mit einem Pfarrverband schon Erfahrung, sie mussten sich auch bisher mit Margarethenberg einen Pfarrer teilen. Für die Burgkirchner Katholiken sei das neu, sie müssten sich erst daran gewöhnen. Mit einem „Vergelt’s Gott für den Vertrauensvorschuss“ dankte Brunn für den herzlichen Empfang und fügte hinzu: „Man merkt, wie lebendig die Kirche hier in Halsbach ist. Wir arbeiten alle daran, dass die Kirche im Dorf bleibt.“

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Begrüßung des neuen Pfarrers mit Blumen und einem Präsent (von links): Zweiter Bürgermeister Sebastian Oberbuchner, Pfarrgemeinderats-Vorsitzende Rosmarie Oberbuchner, Pfarrer Michael Brunn, Gemeindereferentin Ulrike Werkstetter, Blumenkind Magdalena Kuchlbauer und Kirchenpfleger Georg Ertl. (Foto: Spielhofer)

Auch für die neue Gemeindereferentin Ulrike Werkstetter war es der erste Kontakt mit den Halsbachern. Die 42-jährige gebürtige Winhöringerin studierte Religionspädagogik in München und war seit 1994 im Pfarrverband Simbach/Inn mit fünf Pfarreien tätig. Sie brachte den Kirchenbesuchern ihr Berufsbild näher und sie freut sich auf ihre bevorstehenden Aufgaben. Wie sich dies im Einzelnen darstellt, müsse sich erst ergeben. Auf jeden Fall sei sie Ansprechpartnerin für die Anliegen aller Katholiken im Pfarrverband.

Pfarrgemeinderatsvorsitzende Rosmarie Oberbuchner begrüßte „im Dom vom Oberland“ im Namen des Pfarrgemeinderats und der Kirchenverwaltung die beiden Neuen sehr herzlich. Oberbuchner verglich die Zusammenarbeit im Pfarrverband mit dem Flug der Zugvögel am Himmel. Im V-förmigen Flug der Vögel sei immer einer an der Spitze, wenn dieser müde wird, reiht er sich in die Schar ein und ein anderer übernimmt die Führung. In diesem Sinne wünschte sie einen guten Start mit viel Schwung, Gottvertrauen, Zuversicht und Hoffnung: „Packen wir es an mit Gottes Segen.“ Im Namen der politischen Gemeinde freute sich Zweiter Bürgermeister Sebastian Oberbuchner auf eine gute Zusammenarbeit mit dem jungen, weltoffenen Pfarrer Brunn und den Mitarbeitern im Pfarrverband Burgkirchen.

Neben den Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine und Verbände gaben musikalisch der Kirchenchor unter Leitung von Cornelia Müller und die Martinsbläser in großer Besetzung unter Leitung von Helmut Unterstein unter anderem mit einem Stück aus der Wassermusik von Georg Friedrich Händel dem Gottesdienst einen festlichen Rahmen.- Rosi Spielhofer


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04.09.2009 – Alt-Neuöttinger Anzeiger

Michael Brunn - Pfarrer und Feuerwehrmann    

Er leitet den neuen Pfarrverband Burgkirchen - Schütze, Karateka und Radfahrer - Festgottesdienst in Halsbach

Halsbach/Burgkirchen/Margarethenberg. Er leitet den neuen Pfarrverband Burgkirchen, der am 1. September in Kraft getreten ist: Pfarrer Michael Brunn. Dem Verband gehören die Pfarreien Burgkirchen, Margarethenberg und Halsbach mit insgesamt 7500 Katholiken an. Pfarrer Michael Brunn wird von Pfarrvikar Dr. Jose Chelangera und Gemeindereferentin Ulrike Werkstetter unterstützt (der Anzeiger berichtete).

Als eine große Herausforderung sieht Pfarrer Michael Brunn den neuen Pfarrverband. „Einerseits freue ich mich, dass mir Bischof Wilhelm Schraml diese große Aufgabe zutraut. Andererseits weiß ich nicht, was auf mich zukommt“, erzählt der Seelsorger im Gespräch mit der Heimatzeitung. Er ist sehr gespannt auf die vielen neuen Aufgabenfelder. In allen drei Pfarreien gleichermaßen präsent zu sein, sei sehr schwierig.

„Was ist Pflicht,
 was ist Kür?“

Er müsse erst sehen und abwägen: „Was ist wichtig, was ist Pflicht, was ist Kür?“ Das gehe natürlich nur in kleinen Schritten und nicht von heute auf morgen. Auf jeden Fall will er auch mit seinen neuen Pfarrangehörigen den Kontakt und das Gespräch suchen und für sie da sein.

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Pfarrer Michael Brunn ist im Privatleben aktiver Feuerwehrmann in Burgkirchen. Als Seelsorger freut er sich auf seine neuen Aufgaben im Pfarrverband. (Foto: Spielhofer)

Ein gebürtiger Passauer ist Pfarrer Michael Brunn, jung und dynamisch, Jahrgang 1973. Nach dem Abitur 1993 begann er mit dem Theologie-Studium, absolvierte das dritte Studienjahr in Wien und schloss 1998 mit Diplom ab. Seine erste Bekanntschaft mit dem „Oberland“ machte er in Burghausen als Praktikant bei Pfarrer Max Pinzl in der Pfarrei St. Konrad. Am 26. Juni 1999 wurde er im Dom zu Passau zum Priester geweiht. Danach hatte er eine Kaplanstelle in Ruhstorf/Rott, 2002 kam er in den Pfarrverband Simbach/Inn, der fünf Pfarreien umfasst. Seit 1. September 2004 ist Michael Brunn Pfarrer in Burgkirchen.

„Alles, was mit Technik zu tun hat, ist mein Hobby“, erzählt Michael Brunn voller Begeisterung. Er ist Spezialist in moderner Kommunikationstechnik und in Computerfragen. In seiner knappen Freizeit ist er Vereinsmensch. Seit drei Jahren gehört Brunn den Burgkirchener Hubertusschützen an - im vorigen Jahr hat er das Anfangsschießen gewonnen. Seit knapp zwei Jahren ist er auch aktiver Feuerwehrmann in Burgkirchen. Der „Don“, wie er von den Kameraden genannt wird, absolvierte heuer die Truppmann- und Atemschutzgeräteträger-Ausbildung. Als Feuerwehr-Seelsorger will er im nächsten Jahr den Kurs „Fachberater Seelsorge“ absolvieren.

Dass die Freiwillige Feuerwehr in Halsbach sehr stark ist, hat er schon gehört. Sicherlich wird er irgendwann die Kameraden bei einer Monatsübung besuchen. Sportlich gehört neben Karate das Radfahren zu seinen Hobbies. Auf seinen ausgedehnten Touren erkundete er schon öfters seine neuen Arbeitsbereiche in Margarethenberg und Halsbach. - Rosi Spielhofer


 

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