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brunner_baum21.09.2009 – Alt-Neuöttinger Anzeiger

Minister pflanzt Prinzenapfelbaum    

Halsbach. Einen überraschenden privaten Kurzbesuch hat am Samstag Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (vorne rechts) der Waldbühne zum Theaterstück „Der Bauer in der Kutte“ abgestattet. Martin Winklbauer (2. von links) ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen, sein „lebendiges Gästebuch“ durch den Minister erweitern zu lassen. Mit gepflanzten Obstbäumen verewigten sich in den vergangenen Jahren schon viele Prominente auf dem Gelände der Waldbühne. Einen „Prinzenapfel“ hatte Winklbauer für den Minister ausgesucht, denn „ein Prinz hat Macht und Aufstiegsmöglichkeiten, aber auch Riesenverantwortung“, sagte er. „Das gibt Anlass zur Hoffnung“, bemerkte daraufhin humorvoll der Minister und versprach, zur ersten Ernte mit der ganzen Familie zu kommen. Simon Maier (links) und Martin Winklbauer kontrollierten nach der Pflanzung mangels Wasserwaage mit einer Flasche Bier, ob alles „im Wasser ist“, beobachtet von Bürgermeister Georg Pfaffinger (rechts) und dem Theater-Ensemble. Das Theaterstück hat den Minister sehr stark bewegt. Er hat es nicht bereut, einen spontanen Abstecher zu dieser „wirklich einzigarten, lebendigen Waldbühne“ gemacht zu haben.
 - rs/Foto: Spielhofer


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12.09.2009 – Alt-Neuöttinger Anzeiger

Auf der Waldbühne: 
„Der Bauer in der Kutte“    

Stück über das Leben des Hl. Nikolaus von Flüe

Halsbach. Zum Abschluss der Theatersaison der Waldbühne steht ein anspruchsvolles Thema auf dem Programm. Mit dem Stück „Der Bauer in der Kutte“ zeigt Autor und Spielleiter Martin Winklbauer das Leben des Hl. Nikolaus von Flüe und seiner Frau Dorothee. Mit eindrucksvollen Bildern, ergreifender Handlung und markanten Texten wird das Wirken des Patrons der Katholischen Landvolkbewegung Bayerns dargestellt.

Nikolaus von Flüe, der sich später Bruder Klaus nannte, wurde 1417 in Sachseln in der Schweiz als Sohn geachteter Bauern geboren. Als Bauer lebte er auf dem Flüeli (Felsen) und wurde bis in höchste politische Ämter berufen. Fehlurteile, Amtsmissbrauch und Bestechlichkeit der Richter und Ratsherren bewogen ihn, all seine Ämter niederzulegen und als Eremit in die Einsamkeit zu gehen.

Vom Leben auf dem Flüeli im 15. Jahrhundert, vom Kampf gegen Korruption und Amtsmissbrauch, vom Weggang in die Einsamkeit, von der Inquisition bis hin zum Friedenswirken des Bruder Klaus spannt sich der Bogen dieses Theaterstücks. „Der Bauer in der Kutte“ ist nicht nur das Portrait eines Ehepaares im 15. Jahrhundert, sondern im Besonderen ein Stück für die Gegenwart.  - Rosi Spielhofer

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Nikolaus von Flüe (Bürgermeister Georg Pfaffinger) bittet seine Frau Dorothee (Luise Antwerpen), ihn in die Einsamkeit gehen zu lassen und sie gibt ihm das Ja zu den tausend Nein. (Foto: Waldbühne)


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