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15.12.2009 – Alt-Neuöttinger Anzeiger

65 000 Besucher bei der Waldweihnacht       

Viele Stände zur Gänze leer gekauft - Ein Bus voller Schotten - Ältere Damen suchen Schiffsanlegestelle

Halsbach. Es war ein großes Finale der Waldweihnacht: Als am Sonntag um 21 Uhr nach 17 Markttagen im Klanggarten der „Bolero“ von Maurice Ravel aus den großen Holzlautsprechern erklang, versammelten sich dort Besucher und Mitwirkende und verabschiedeten sich vom Waldmarkt.

Nach Auskunft von Veranstalter Martin Winklbauer hatte der Markt 65 000 Besucher und blieb damit zum Vorjahr konstant. Über 200 Gastbusse kamen aus ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien. Sogar ein „Bus voller Schotten“ und eine Gesellschaft aus Florida/USA machten auf ihrer Bayern-Tour einen Abstecher zu dem außergewöhnlichen Weihnachtsmarkt mitten im Wald. Die Waldweihnacht bot nicht nur einen Marktbummel, sondern eine Entdeckungsreise mit vielseitiger Kultur sowie Orten der Ruhe und Einkehr. Zum Ende des Marktes waren viele Stände zur Gänze leer gekauft. Martin Winklbauer freute sich über den Erfolg der „Standler“ aus der Region, die teilweise nur für diesen Markt das ganze Jahr über ihre handwerklichen künstlerischen Produkte anfertigen.

Basierend auf den Erfahrungen der vergangenen Jahre hat die Halsbacher Freiwillige Feuerwehr (FFW) ihr Verkehrsleitsystem mittlerweile perfektioniert. An allen drei Wochenenden hatten die Einsatzkräfte den Ansturm der Blechlawinen fest im Griff. „Jeder Mann weiß, was er zu tun hat, jeder steht an seinem Platz“, lobte Kommandant Stefan Hauck seine Truppe. An zehn Tagen war die FFW mit durchschnittlich jeweils 30 Mann im Einsatz. Auch die BRK-Bereitschaft Halsbach war täglich mit mehreren Einsatzkräften vor Ort.

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Einen leicht verschneiten Waldmarkt erlebten die zahlreichen Besucher zum Finale am Wochenende. (Foto: Spielhofer)

Mittlerweile unerlässlich ist auch der kostenlose Bustransfer ab Halsbach und Burgkirchen. Nach Auskunft von Peter Glonegger vom örtlichen Busunternehmen wurden insgesamt 16 800 Personen mit Pendelbussen zum Waldmarkt befördert. Davon waren es ab Halsbach 12 300 und ab Burgkirchen 4500 Fahrgäste. „Die Leute wissen mittlerweile gut Bescheid und sind über diesen Service sehr froh“, sagte er.

„Es ist wichtig, dass man nicht stehen bleibt. Das Grundkonzept, dass der Wald die Hauptrolle spielt, dass die Leute ein Stück Advent im Wald erleben, soll weiter geführt werden“, erzählte Martin Winklbauer im Ausblick. Für ihn sei die harmonische Gemeinschaft der „Standler“, das Vertrauen und die Hilfsbereitschaft untereinander sowie die optimale Logistik hinter den Kulissen Voraussetzung für das gute Gelingen des Marktes.

Kurioses am Rande

Leicht die Orientierung verlieren kann man als Ortsunkundiger am Waldmarkt - aber offenbar nicht nur hier. Ein Beispiel dafür lieferten zwei ältere Damen, die im Wald umherirrten. Hilfesuchend wandten sie sich schließlich an einen Feuerwehrmann mit der Frage, wo denn die Schiffsanlegestelle sei. Sie müssten dringend zum Weihnachtsmarkt auf die Fraueninsel. Zunächst sprachlos, klärte sie der Feuerwehrmann dann auf und es stellte sich heraus, dass die beiden Damen bei der Abfahrt in ihrem Heimatort in den falschen Bus eingestiegen waren - nämlich in den zur Waldweihnacht statt in den zum Chiemsee.

Auch dass man im Gedränge ab und zu etwas verliert - Handschuhe, Schal oder Mütze -, ist nicht weiter verwunderlich. Dass aber zwei teure Buggys - zum Glück ohne Kinder - stehen bleiben und nicht weiter vermisst werden, ist schon bemerkenswert. Ebenso verhält es sich mit mehreren paar Schuhen, die offenbar am Parkplatz gewechselt wurden, und mit Handys, Kreditkarten oder einem Generalschlüssel.  -  rs


 

 

 

30.11.2009 – Alt-Neuöttinger Anzeiger

Düfte von Wald und Glühwein mischen sich      

Halsbacher Waldweihnacht lockte schon viele Besucher am Wochenende - Gratis-Bustransfer wird gut angenommen

Halsbach. Als wäre es erst letzte Woche gewesen: Kaum ist man bequem mit dem Bus an der Halsbacher Waldweihnacht angekommen, wird einem bewusst, was das ganze Jahr über irgendwie gefehlt hat. Es ist dieser einzigartige Lichterglanz, es ist die zauberhafte Entdeckungsreise für alle Sinne in der märchenhaften Weihnachtsatmosphäre mitten im Wald.

Urig, originell oder festlich, so präsentieren sich über 100 Stände im Bereich der Waldbühne beim Spielhof. Vermischt mit Kunsthandwerk und kulinarischen Köstlichkeiten für jeden Geschmack ist die Waldweihnacht auch ein abwechslungsreicher Marktbummel für die ganze Familie. Das umfangreiche Kulturprogramm rundet die Attraktivität ab mit Musikgruppen, Chören und den Wichteln der Waldbühne.

„Es war ein toller Start“, freute sich Veranstalter Martin Winklbauer über den reibungslosen Auftakt am Freitagabend, den er als Generalprobe bezeichnete. „Verkehrstechnisch läuft es sehr gut“, so Winklbauer weiter. „Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Halsbach sorgen mit ihrer langjährigen Routine an den Wochenenden für eine optimale Verkehrs- und Parkregelung.“ Der kostenlose Bustransfer zur Waldweihnacht wird auch heuer gut angenommen. Peter Glonegger vom örtlichen Busunternehmen sagte auf Nachfrage, dass mittlerweile die Besucher der Waldweihnacht gut Bescheid wissen und gerne die Busse benutzen, um bequem und schnell anzukommen.

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Eine Entdeckungsreise für alle Sinne bietet die Waldweihnacht im Spielhofer-Wald. Umragt von hohen Bäumen, steht hier ein ganzes „Dorf“ mit über 100 Ständen oder Stationen. Lagerfeuer und das Licht von Kerzen weisen den Weg. (Foto: Spielhofer)

An Samstagen und Sonntagen fahren die Busse ab Öffnung des Markts im 15-Minuten-Takt bei Hin- und Rückfahrt.
Haltestellen sind in Burgkirchen am oberen Werksparkplatz (Zentraltor) von Infraserv und im Ortszentrum, in Halsbach beim Feuerwehrhaus.


 

 

 

26.11.2009 – Alt-Neuöttinger Anzeiger

Besinnliches, Musikalisches und Märchenhaftes beim Waldmarkt      

Kulturprogramm zur Waldweihnacht - Beginn 27.11. - Kostenloser Bustransfer

Halsbach. Zur Waldweihnacht auf der Waldbühne hat Veranstalter Martin Winklbauer ein umfangreiches und attraktives Kulturprogramm zusammengestellt. An verschiedenen Plätzen im Wald gibt es Besinnliches, Musikalisches, Märchenhaftes und vieles mehr.

Täglich werden die Wichtl der Waldbühne durch den Wald wuseln und zu jeder vollen Stunde die Besucher mit ihrem Wichtltanz erfreuen. Der Töginger Künstler Johann Löffelmann bringt mit seinen „Klangwelten“ die Windwurflichtung mit klassischer Musik zum Klingen. Ein Motorsägekünstler zeigt am Mistelhaus seine Kunst und lässt so manches Kunstwerk entstehen. Lesungen und Erzählungen zum Advent im Energieturm und im Klanggarten ergänzen das tägliche Programm.

Musikalisch wird jeden Tag eine Hauptgruppe aus der Region an verschiedenen Plätzen im Wald zu festen Uhrzeiten auftreten. Aus Halsbach sind der Theaterchor, die St. Martinsbläser und die Zeilinger Blasmusik dabei, außerdem die Musikkapelle Kirchweidach, Rentnerblech aus Kammer, die Bläserjugend Inzing-Törring, Junges Gebläse Tittmoning, Altes Blech der Musikschule Burghausen, die Piusbläser und Alphornbläser aus Burgkirchen, die Tarsdorfer Blasmusik, die Unterkastler Blasmusik, die Jagdhornbläser aus Altötting, die St. Georgsbläser aus Raitenhaslach und der Singkreis „Regenbogen“.

Hoher Besuch wird am Samstag, 12. Dezember, erwartet. Die Generalkonsulin der Republik Polen, Elzbieta Sobotka, wird mit der Gesangsgruppe „Redemptor“ eine „Polnische Weihnacht“ präsentieren.  -  rs

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Die Wichtl der Waldbühne und Drehorgelspieler Wolfgang Dechant aus Ergoldsbach sind beim Waldmarkt täglich auf Wanderschaft durch den Wald. (Foto: Spielhofer)

 

23.11.2009 – Alt-Neuöttinger Anzeiger

Waldweihnacht auf der Waldbühne     

Die Entdeckungsreise für alle Sinne beginnt am 27. November

Halsbach. Die Waldweihnacht auf der Waldbühne öffnet wieder ihre Tore. Von Freitag, 27. November, bis einschließlich Sonntag, 13. Dezember, weihnachtet es im Spielhofer Wald in Halsbach.

Die Waldweihnacht ist nicht nur ein Marktbummel, sondern eine Entdeckungsreise mit vielseitiger Kultur und Orten der Ruhe und Einkehr. Es ist das Ruhige und Harmonische, das Zauberhafte, das die Besucher seit Jahren zur Waldweihnacht zieht. Und es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken. Beispielsweise sorgen eine Mongolische Jurte und der Stand eines orthodoxen Klosters aus Weißrussland mit selbst hergestellten Ikonen und Kreuzen für einen Hauch Exotik. Auf dem weitläufigen Rundweg entdeckt man das Mistelhaus, das Kristallschiff, die Bruder-Klaus-Statue und gelangt schließlich in der Stille und nur im Kerzenschein zum „Labyrinth des Lebens“.

Auch für die Kinder ist auf der Waldweihnacht einiges geboten. Wenn die Wichtl der Waldbühne durch den Wald wuseln, wenn sich die Tiere in der lebendigen Krippe streicheln lassen oder wenn bei der täglichen Wildfütterung der König des Waldes, der Rothirsch, vielleicht zu sehen ist. 
„Mittlerweile sind die über 100 Standbetreiber aus der Region, davon viele aus Halsbach, zu einer großen Waldmarktfamilie zusammen gewachsen“, erzählte Veranstalter Martin Winklbauer im Gespräch. Man kennt sich, man hilft sich gegenseitig. Das Angebot umfasst alle Art von Kunsthandwerk und allerlei abwechslungsreiche kulinarische Köstlichkeiten.

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„Die Herren der Lichter“ sorgen täglich für den einzigartigen Lichterglanz im Wald: (von links) Martin, Andreas, Martin und Jeremy sind schon bereit. (Foto: Spielhofer)


 

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