Januar 2018

Fragen und Antworten zum Breitband-Ausbau in Halsbach – ein Interview von GR Gottfried Schneiderbauer mit Michael Feichtinger und Simon Renner von EGTF

Zum Thema Breitbandausbau kommen aus der Bevölkerung laufend Fragen. Die EGTF beantwortet in diesem Interview die wesentlichen Fragen, zum Teil auch aktualisiert auf die bereits im letzten Jahr gestellten Fragen. Für weitere Informationen steht die EGTF natürlich jederzeit gerne zur Verfügung: Kontakt

1. Bin ich für immer an die EGTF gebunden, wenn ich anschließe? Wenn ja, kann ich dann trotzdem spezielle Angebote, beispielsweise von der Telekom, nutzen z.B. EntertainTV?

Bindung an EGTF erfolgt an sich nicht, der Glasfaser-Anschluss kann aber nur über EGTF genutzt werden. Angebote wie Telekom Entertain, die direkt einem Provider zugeordnet sind, können nicht genutzt werden. Angebote ohne Providerbindung (Netflix, Amazon Prime etc.) können hingegen dank hoher Bandbreite voll ausgenutzt werden.

2. Wann sollte ich meinen derzeitigen Anschluss von einem anderen Anbieter kündigen?

Individueller Termin, kann nicht generell beantwortet werden – es ist stark davon abhängig wo sich der Anschlussort befindet. Parallelbetrieb ist grundsätzlich möglich. Mittlerweile sind Telekommunikationsfirmen gesetzlich verpflichtet, die individuellen Kündigungsfristen und -daten auf der TK-Rechnung auszuweisen..

3. Wie funktioniert die Telefonie?

Der Telefonanschluss der EGTF ist in VOIP-Technik ausgeführt, d.h. das Telefonsignal wird über das Internet übertragen. Dadurch sind z. B. die Beantragung neuer Nummer, sowie Änderungen deutlich einfacher möglich. Um einen VOIP-Anschluss nutzen zu können, muss das Telefon am Router angeschlossen werden.

4. Kann ich meine Telekom-Rufnummer inclusive Vorwahl mitnehmen? Wenn ja, muss ich hierbei beim Wechseln irgendwelche Fristen beachten, bzw. wie veranlasse ich die Mitnahme?

Rufnummernmitnahme, eine sogenannte Portierung, ist ein garantiertes Recht, solange diese nicht länger als ca. 6 Wochen „in der Luft hing“, also ohne gültigen Vertrag war. Die Mitnahme erfolgt bei Vertragsabschluss mittels eines sogenannten Portierungsformulars. Den alten Vertrag kündigen sollte man aber wirklich erst dann, wenn die Inbetriebnahme des Glasfaseranschlusses seitens EGTF verbindlich bestätigt ist.

5. Wie geht es vom EGTF-Hausanschluss im Haus kabeltechnisch weiter? Würde die EGTF ggf. auch diese Verbindung verlegen oder gibt es zumindest eine Firmenempfehlung? Gibt es von EGTF auch eine FritzBox zu mieten?

EGTF-Anschluss gilt bis zum Hausübergabepunkt (HÜP) der passive Netzabschlusspunkt gemäß Paragraph 45d Absatz 1 im Telekommunikationsgesetz. Danach gibt es standardmäßig ein 3 Meter Glasfaseranschlusskabel (incl. Stecker) zur Fritzbox. Wenn Kunden eine längere Verlegung wünschen, empfehlen wir einen Glasfaser-erfahrenen Elektriker. Ein Glasfaser-Kabel bis max. 50m Länge mit Steckern dran kann bei der EGTF erworben werden. Dieses kann der Kunde auch selber verlegen, am besten in einem Leerrohr, um das Kabel nicht mechanisch zu belasten.
Fritzboxen gibt es bei EGTF ausschließlich zu kaufen – ein Mietmodell gibt es nicht. Technische Daten der Glasfaserverbindung können bei EGTF erfragt werden. Die Fritzboxen, die direkt bei EGTF gekauft werden, sind automatisch gleich auf das EGTF-System vorkonfiguriert. Dies vereinfacht die Inbetriebnahme des Internetzugangs. Mit der Fritzbox ist es möglich ein WLAN-Netzwerk aufzubauen und z. B. auch eine modernes TV-Gerät mit dem Internet zu verbinden.

Sollte jemand kein Glasfaserkabel in seinem Haus verlegen wollen, kann er alternativ auch auf ein eventuell bestehendes Netzwerkkabel umsetzen – Fragen hierzu sind am Besten mit dem Installateur der Netzwerkkabel zu besprechen. Grundsätzlich stehen die Installateure der EGTF, welche in den nächsten Monaten den HÜP in allen angeschlossenen Haushalten setzen werden, für diesbezügliche Fragen zur Verfügung

6. Für die technisch interessierten und do-it-yourselfs unter uns: welche Steckertypen befinden sich am Glasfaserkabel, das von EGTF zur Verfügung gestellt wird?

Auf der HÜP-Seite wird der LC/APC-Stecker verwendet und auf Seite der Fritzbox der SC/PC-Stecker.

7. Kann ich auch TV-Übertragung beantragen, wie bei Kabel-TV? Wenn ja, was kostet dieser Dienst?

Nein, TV-Übertragung gibt es bei EGTF nicht – allerdings können Mediatheken, Streaming-Dienste etc. auf Grund der hohen Bandbreite einwandfrei und in HD genutzt werden.

8. Wenn ich den Hausanschluss (HÜP) jetzt legen lasse, muss ich dann automatisch und umgehend zu EGTF wechseln oder kann der Anschluss bis auf Weiteres auf Eis gelegt (deaktiviert) werden, z.B. solange der Telekom-Vertrag noch gilt oder ich noch nicht wechseln will?

Absolut, der Anschluss selber verpflichtet zu nichts.

9. Ist ein späteres Setzen des Hausanschlusses oder das umgehende Setzen eines weiteren Anschlusses an einem Nebengebäude kostenpflichtig? Kann ich später selber eine Glasfaserverbindung zum zweiten Gebäude legen?

Spätere, sowie zusätzliche (d.h. nicht im Förderplan enthaltene) Hausanschlüsse können nicht durch die Förderung abgedeckt werden und sind daher kostenpflichtig. Eine spätere, eigenhändige Weiterleitung der Glasfaserverbindung in ein Nebengebäude ohne Involvierung von EGTF ist möglich.

10. Gibt es bei der EGTF auch Angebote für Geschäftskunden.

Ja, selbstverständlich. Ist jederzeit möglich.

11. Wie sieht es mit dem Zeitplan der Umsetzung in Halsbach aus? Gibt es Gebiete, die vorab in Betrieb gehen werden?

Nach derzeitiger Entwicklung ist der Ausbau voraussichtlich im Juli 2018 abgeschlossen. Die Gebiete werden hier Stück für Stück erschlossen.

12. Ist das Netz und die EGTF-Infrastruktur zukunftssicher und auch für Datenraten weiter über 1000MBit (GBit) gerüstet?

Das Netz der EGTF in Halsbach ist vollständig auf Glasfaser-Basis errichtet, daher können mit den aktuellen Geräten Datenraten bis inkl. 1Gbit/s erreicht werden. Durch Austausch der Endgeräte sind aber auch Datenraten von 100 Gbit/s und darüber hinaus erreichbar, das Netz ist also absolut zukunftssicher.


November 2016

Neue Downloads

pdf iconStellungnahme Vorlage Kooperationsvertrag
Auswahlverfahren Ergebnis


August 2016

Fristverlängerung:

Ergänzende Bekanntmachung zur Bekanntmachung gemäß Nr. 5.1 Satz 5 BbR vom 28.06.2016

Die in Ziff. 7 Abs. 1 der Bekanntmachung vom 28.06.2016 genannte Frist wird wie folgt verlängert:
Die Angebote sind bis zum 23.09.2016, 12:00 Uhr bei der unter Ziff. 1. der Bekanntmachung vom 28.06.2016 genannten Kontaktstelle schriftlich in einem verschlossenen Umschlag in zweifacher Fertigung einzureichen.
Im Übrigen bleibt die Bekanntmachung vom 28.06.2016 unverändert.
Halsbach, den 30.08.2016
 
Weitere Information zum Breitbandausbau erhalten Sie bei Herrn Reiner Hundsberger  08623 9886-15.

Aktuelle Downloads

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Muster Wirtschaftlichkeitslücke
Breitbandausbauvertrag
Bekanntmachung zum Auswahlverfahren
Wirtschaftlichkeitslücke (Excel-Datei)


Juni 2016

Bekanntmachung zum Auswahlverfahren (Breitband)

Bekanntmachung bezüglich der vorgesehenen Auswahlentscheidung im Rahmen der Richtlinie zur Förderung des Aufbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen im Freistaat Bayern (Breitbandrichtlinie – BbR)
 
Weitere Information zum Breitbandausbau erhalten Sie bei Herrn Reiner Hundsberger  08623 9886-15.

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Breitbandausbauvertrag
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Mai 2016

Ergebnis des Markterkundungsverfahrens der Gemeinde Halsbach im Rahmen der Richtlinie zur Förderung des Aufbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen im Freistaat Bayern (BbR)

Die Gemeinde Halsbach hat vom 11.03.2016 bis 10.04.2016 ein Markterkundungsverfahren nach Nr. 4.3 ff. BbR durchgeführt.
Das Ergebnis der Markterkundung hat die Kommune auf der Gemeinde-Homepage veröffentlicht.
 
Weitere Information zum Breitbandausbau erhalten Sie bei Herrn Reiner Hundsberger  08623 9886-15.

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IST-Versorgung Halsbach


März 2016

Markterkundungsverfahren im Rahmen des Förderverfahrens vom Freistaat Bayern
Breitbandausbau in der Gemeinde Halsbach

Die Gemeinde Halsbach nimmt am Förderverfahren vom Freistaat Bayern zur „Förderung des Aufbaus von  Hochgeschwindigkeitsnetzen in Gewerbe- und Kumulationsgebieten in Bayern" teil. Hierdurch soll erreicht werden, dass „schnelles Internet" möglichst flächendeckend zur Verfügung gestellt wird.
 

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